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"Mehr als eine Werkstatt"

Praxiskindergarten Kettenbrücke, Innsbruck

In der Spiel-, Lern- und Denkwerkstatt finden Kinder einen Ort vor, der zum Spielen, Erforschen und Gestalten einlädt. Durch ein großes Bewegungsangebot und vielfältige Sinnesmaterialien schaffen es die Kinder sich selber zu regulieren und sich ganz auf ein vertieftes Spiel und Tätigsein einzulassen.

 

Wer hält sich dort auf?

Kinder aus allen Gruppen. Es gibt definierte Werkstattzeiten, in denen Kleingruppen zu je fünf bis sieben Kindern die Spiel-, Lern- und Denkwerkstatt besuchen.

 

Wo befindet sich der Ort?

Der kleine Raum wurde im fünfgruppigen Kindergarten eingerichtet.

 

Was machen die Kinder dort?

Spielen, forschen, entdecken, gestalten, sich bewegen wie hüpfen, klettern, werken, denken – mit allen Sinnen in verschiedene Tätigkeiten eintauchen. Jedes Kind findet hier Möglichkeiten, seinen Interessen und Entwicklungsthemen nachzugehen. Dafür gibt es Sinnesmaterialien wie eine große Bohnen- und Sandwanne, Alltags- und Recyclinggegenstände, Werkzeug, aber auch Seile zum Schwingen und Tische und Stühle zum Parcours- und Höhlenbauen. Die Stärkung der Basissinne ist für das pädagogische Team die Voraussetzung, um sich auf eine intensive, ausdauernde und konzentrierte Tätigkeit einlassen zu können. Außerdem ist der Raum flexibel gestaltbar. Mal wird ein Wasserspielbereich eingerichtet, ein anderes Mal ein Atelier oder eine Schreibwerkstatt.

 

Was ist das Besondere an dem Ort?

Der Raum bietet jedem Kind die Möglichkeit, seinen individuellen, ganz persönlichen Lernweg zu gehen. Dabei liegt der Spiel-, Lern- und Denkwerkstatt ein inklusiver Gedanke zugrunde: Sie ist für alle da, vom hochbegabten Kind bis hin zum Kind mit besonderer Entwicklungsherausforderung. Zwei Sonderkindergartenpädagoginnen begleiten die Kinder bei ihren Erfahrungen.

 

Fotos: Praxiskindergarten Kettenbrücke